(60) zeitspringer DEV-SYSTEM

Battery energy storage system (BESS)

Sicherungs­­lösungen für eine zuverlässige Energiewende.

Ausschaltvermögen bis 260 kA
 

Bemessungsstrom bis zu 2.000 A bei bis zu DC 2.000 V

Betriebsklassen gBat / aBat gemäß IEC 60269-7 & UL 248-21

 

Geeignet für Bank‑, Rack‑ und Modul‑Anwendungen

Optimale Absicherung von BESS-Systemen

Batterie­speicher­systeme sicher schützen – mit maßgeschneiderten Sicherungslösungen.

Batterie­speicher­systeme (BESS) sind ein Schlüsselbaustein der Energiewende. Damit sie dauerhaft leistungsfähig bleiben, ist die richtige Auslegung der Sicherungen entscheidend. Wir unterstützen Sie mit jahrzehntelanger Erfahrung, technischem Know-how und individuellen Lösungen für Ihre Anwendung.

Energie im Wandel – Speicher im Fokus

Der Umstieg auf erneuerbare Energien verändert die Stromnetze grundlegend. Um Strom aus Sonne und Wind auch bei schwankender Erzeugung zuverlässig nutzen zu können, braucht es leistungsstarke Speicherlösungen. BESS ermöglichen genau das: Sie speichern überschüssige Energie und geben sie bei Bedarf wieder ab – effizient, flexibel und nachhaltig.

Fehler vermeiden – Ausfälle verhindern

Eine fehlerhafte Auslegung von Sicherungen kann hohe Kosten durch Schäden oder Stillstand verursachen. Unsere BESS-Experten stehen Ihnen bei allen Fragen zur Seite und helfen, die passende Sicherungslösung für Ihr System zu finden – abgestimmt auf Technik, Anwendung und Sicherheitsanforderungen.

Innovation für eine nachhaltige Energiezukunft

Batteriespeichertechnologien entwickeln sich rasant weiter – wir auch. Unsere Entwicklungsabteilung arbeitet kontinuierlich an innovativen Sicherungskonzepten für höchste Ansprüche. Mit Produkten der Betriebsklassen aBat und gBat schützen Sie Ihre Systeme optimal und zukunftssicher.

Sie planen ein Speicherprojekt?
Vertrauen Sie auf die Expertise der SIBA GmbH.

BESS-Kompetenz im Überblick

  • Sicherungslösungen von BESS-Experten
  • Auswahl der passenden Sicherungen
  • Innovative Konzepte
  • Hochwertiges Produktportfolio

Im Fokus

260 kA Ausschalt­vermögen – Höchster Schutz für leistungsstarke Batteriespeicher

CURRENTLY THE STRONGEST: Unsere Schmelzsicherungen setzen neue Maßstäbe – mit einem Bemessungsausschaltvermögen von bis zu 260 kA bei 1500V DC.

Mit dem weltweiten Ausbau von Battery Energy Storage Systems (BESS) steigen nicht nur die Anforderungen an Effizienz und Kapazität – sondern auch an den Kurzschlussschutz. Moderne Speichersysteme stellen höchste Anforderungen an die Sicherheitstechnik, da Kurzschlussströme im Bereich von mehreren 100 kA auftreten können. SIBA begegnet dieser Herausforderung mit Prüfungen in international anerkannten Laboren und testet BESS-Sicherungen heute bereits bei Strömen bis zu 260 kA.

Die Herausforderung

Interview

Die Herausforderung: steigende Risiken bei wachsender Leistung

Der Trend zu größeren und leistungsstärkeren Systemen wird maßgeblich durch politische Förderprogramme, die Energiewende, den Ausbau erneuerbarer Energien und den steigenden Bedarf an Netzstabilität vorangetrieben. Damit rückt die Notwendigkeit eines extrem belastbaren und zuverlässigen Schutzkonzepts in den Fokus – sowohl für neue Projekte als auch für skalierte Bestandsanlagen, denn mit mehr Speichern steigt auch das potenzielle Risiko von Fehlerfällen.

Unsere Antwort: Schmelzsicherungen mit 260 kA bei 1500V DC

Mit gezielten Weiterentwicklungen in den Betriebsklassen aBat und gBat haben wir unsere Schmelzsicherungen an diese Anforderungen angepasst. Das Ergebnis: das derzeit höchste Bemessungsausschaltvermögen am Markt.

  • 260 kA bei 1500V DC
  • Maximale Systemsicherheit bei hohen DC-Strömen
  • Zukunftssichere Auslegung für skalierte BESS-Architekturen

Diese neue Leistungsklasse sorgt nicht nur für mehr Sicherheit – sie verschafft Ihnen Planungsspielraum, Normenkonformität und technologische Zukunftsfähigkeit.

Mehr erfahren über unser erweitertes Portfolio

9022339

9022339

    Dimensions: SM142
    Rated current: 25A - 200A
9044639

9044639

    Size: SQB-DC151
    Rated current: 200A - 630A
9020339

9020339

    Dimensions: SM142
    Rated current: 125A - 500A
2024737

2024737

    Size: SQB-DC153
    Rated current: 100A - 630A
9044939

9044939

    Size: SQB-DC153
    Rated current: 750A - 1400A

Im Fokus

2000V DC-Architekturen – Die neue Norm für Batteriespeichersysteme?

Die Anforderungen an moderne Batteriespeicherlösungen wachsen rasant: mehr Leistung, höhere Effizienz, geringere Systemkosten. In diesem Kontext rückt die nächste technologische Entwicklungsstufe in den Fokus –
2000V DC. Während 1000V- und 1500V-Systeme lange als Standard galten, zeichnen sich höhere Spannungsebenen als logischer nächster Schritt ab: Sie ermöglichen kompaktere Architekturen und schaffen neue
Spielräume bei der Systemplanung.

Immer mehr Hersteller und Systemintegratoren setzen sich mit höheren Spannungen auseinander. Doch mit höheren Spannungen steigen auch die Anforderungen an Sicherheitskonzepte, Komponentenentwicklung und
Systemarchitektur. Unsere Experten beschäftigen sich bereits seit den frühen Entwicklungsphasen mit 2000V-DC-Architekturen – aus Überzeugung und mit Weitblick.

Interview

Ein Blick in die Zukunft der Energiespeicherung – mit Antworten von Thorsten Falkenberg (New Business Development Manager).

Im Interview mit Thorsten Falkenberg – New Business Development Manager - beleuchten wir die Chancen, Herausforderungen und technologischen Anforderungen dieser neuen Systemgeneration.

Interview lesen

SIBA ist ihr Partner für die Sicherungsauslegung von Batteriespeichersystemen

  • Frühe Entwicklungsarbeit im Bereich 2000V DC
  • Individuelle Absicherungslösungen für die Betriebsklassen aBat und gBat
  • Aktives Mitglied im IEC-Normenkreis der 60269-7, DKE 0636 und Normenanwender der UL24
  • Projekterfahrung, Innovationskraft und Beratungskompetenz
Sie planen ein Projekt mit 2000V DC Architektur oder haben Fragen?

Bleiben Sie der Zeit voraus – mit modernster Sicherungstechnik.
 

Sprechen Sie uns an.

In komplexen Batteriespeichersystemen ist eine sorgfältige Schutzstrategie unerlässlich. Besonders wichtig: die selektive Auslösung von Sicherungen. Werden Schutzeinrichtungen in einem gemeinsamen Leitungszweig hintereinandergeschaltet, muss bezüglich der Ansprechströme und der Ansprechzeiten eine Selektivitätsbetrachtung durchgeführt werden. Eine präzise Planung und Dimensionierung der Sicherungen isoliert gezielt Überlast- und Kurzschlussfehler. Ein fehlendes oder falsch abgestimmtes Selektivitätskonzept kann zu unnötigen Ausfallzeiten, Sicherheitsrisiken und Folgeschäden führen.

Selektivität in Batterieapplikationen

Für die Selektivität zweier hintereinander geschalteter Sicherungen innerhalb eines gemeinsamen Leistungszweig ist zu beachten:

  • Der Bemessungsstrom der vorgeschalteten Sicherung muss größer als der der nachgeschalteten Sicherung sein.
  • Die Zeit/Strom-Kennlinien der beiden betroffenen Sicherungen müssen einen ausreichenden Abstand zueinander aufweisen. Dieser Abstand ist gegeben, wenn die Kennlinie der nachgeschalteten zur vorgeschalteten Sicherungen einen Abstand von 200 % in der Stromrichtung einhält. Ein Kennlinienvergleich im gemeinsamen Kennlinienraster ist unabdingbar.
  • Das Schmelzintegral der vorgeschalteten Sicherung muss größer als das Ausschaltintegral der nachgeschalteten Sicherung sein. Dies gilt unter der Annahme, dass das kleinste Schmelzintegral und das größte Ausschaltintegral angegeben sind, wie dies für Halbleiterschutz-Sicherungen der Fall ist.
Auswirkungen der Nichtbeachtung der Selektivität
  • Deutlich höhere Aufwände und Kosten für die Wiederinbetriebnahmen: Im Plus- und Minuspol wird jeweils nur eine Rack-Sicherung benötigt. Dagegen hängt die Anzahl der Modulsicherungen direkt von der Anzahl der in Serie geschalteten Module ab und kann somit beliebig groß sein.
  • Wartungsaufwand: Modulsicherungen sind häufig schwer zugänglich in den Batterie-Racks verbaut. Ein Austausch erfordert oft erhebliche Demontagearbeiten oder ist in manchen Fällen praktisch gar nicht möglich. Dies führt zu hohen Servicekosten und langen Ausfallzeiten. Im Gegensatz dazu sind Rack-Sicherungen meist zentral und gut zugänglich installiert, was den Austausch wesentlich einfacher und kosteneffizienter macht.

Durch die konsequente Einhaltung der Selektivitätsvorgaben kann somit nicht nur der Schutz im Fehlerfall sichergestellt, sondern auch die Wartungsfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit des gesamten Batteriesystems erheblich verbessert werden.

Die korrekte Planung und Umsetzung der Selektivität ist daher entscheidend, um diese negativen Auswirkungen zu vermeiden und die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Systems zu gewährleisten. Unsere BESS-Experten stehen Ihnen bei allen Fragen zur Seite und helfen, die passende Sicherungslösung für Ihr System zu finden – abgestimmt auf Technik, Anwendung und Sicherheitsanforderungen.

Lesen Sie auch den Experten-Tipp:
„10 entscheidende Faktoren bei der Sicherungsauslegung für BESS“

Insights & Impulse

Wenn aus einem technischen Fehler ein Flächenbrand wird

Ein Waldbrand ist kein Symbol. Es ist ein mögliches Szenario. Denn Batteriespeichersysteme (BESS) arbeiten mit hohen Energiedichten und Spannungen. Ein Kurzschluss oder eine Überlast können bei einer fehlerhaften Sicherungsauslegung schwerwiegende Folgen haben. Im schlimmsten Fall führt eine unzureichend abgesicherte Komponente zu thermischer Überhitzung, Lichtbögen oder sogar Bränden.

Zwischen 2017 und 2022 stieg die Anzahl der BESS-Installationen erheblich, während die Anzahl der Sicherheitsvorfälle nur geringfügig zunahm. Viele dokumentierte Brände betrafen ältere Systeme, die vor der Einführung moderner Sicherheitsstandards installiert wurden, wie zum Beispiel im September 2024 bei einem Brand in Kalifornien.

Moderne BESS-Systeme sind mit Überwachungssystemen, automatischen Löschsystemen und robusten Gehäusen ausgestattet, um das Risiko von Bränden zu minimieren. Im Falle eines Waldbrandes kann BESS als Notstromversorgung für kritische Infrastrukturen dienen, die durch den Brand gefährdet sind. Mobile BESS-Einheiten können zur Unterstützung von Löschmaßnahmen eingesetzt werden, indem sie Energie für Wasserpumpen und andere Löschgeräte bereitstellen.

Sicherheit beginnt bei der Sicherung

Die richtige Auslegung von Sicherungen ist nicht nur eine Frage der Normenkonformität – sie ist ein aktiver Beitrag zur Risikoprävention:

  • Sicherheitsrisiken erkennen und ausschließen
    Schutz bei Kurzschlüssen und Überlast, um Lichtbögen vorzubeugen.
  • System- und Komponentenschäden vermeiden
    längere Lebensdauer und geringere Reparaturkosten
  • Ausfallzeiten reduzieren
    höhere Anlagenverfügbarkeit, wirtschaftlicher Betrieb
  • Spannungseinbrüche und Kettenreaktionen verhindern
    stabiler Netzbetrieb und Schutz der Umgebung

Elektrische Schmelzsicherungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit von Batteriespeichersystemen (BESS).

Mehr zu Elektrischen Schmelzsicherungen

Unser Anspruch: Systeme schützen – bevor es brennt

Mit durchdachten Sicherungskonzepten, abgestimmt auf Ihre BESS-Anwendung, schaffen wir die Grundlage für sichere, zuverlässige und zukunftsfähige Energiespeicherung. Wir analysieren Belastungsfälle, Dimensionierungen und Worst-Case-Szenarien – bevor sie real werden.

Setzen Sie auf Sicherheit – mit Erfahrung, Technik und Verantwortung.

Sprechen Sie uns an

In unseren spezialisierten Test- und Entwicklungseinrichtungen stellen wir sicher, dass jede Sicherung hält, was sie verspricht. Von der zerstörungsfreien Prüfung im Röntgenverfahren über klimatische Belastungstests bis hin zu praxisnaher Prozessoptimierung im Innovation Lab: Unsere Maßnahmen sorgen für höchste Zuverlässigkeit – auch unter extremen Bedingungen. Entdecken Sie, wie wir mit modernster Infrastruktur den Unterschied machen.

Röntgengerät
Blick ins Innere

Mit moderner Röntgentechnik prüfen wir die innere Struktur unserer Sicherungen – zerstörungsfrei und präzise. Dabei werden zentrale Merkmale wie Schmelzleitergeometrie, -lage sowie Lötstellen direkt im Produktionsprozess kontrolliert. Wo eine herkömmliche Sichtprüfung an ihre Grenzen stößt, ermöglicht die Röntgentechnik eine verlässliche Beurteilung verborgener Strukturen. Auch bei neuen Fertigungsabläufen trägt diese Methode zur frühzeitigen Erkennung potenzieller Fehler und zu einer konstant hohen Produktqualität bei. So stellen wir sicher, dass unsere Sicherungen durch kontinuierlich optimierte Entwicklungsprozesse den hohen Anforderungen unserer Kunden jederzeit gerecht werden.

Sprechen Sie uns an

Klimakammer
Präzision für anspruchsvolle Einsatzbedingungen

In unserer Klimakammer simulieren wir verschiedene Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Feuchtigkeit und Belastungszyklen – individuell abgestimmt auf die Anforderungen unserer Kunden. Unsere Tests gehen dabei über die Normvorgaben hinaus, da wir auch außerhalb der üblichen gewerblichen Umgebungstemperaturen prüfen können. So testen wir alle Sicherungsarten unter realistischen und extremen Bedingungen. Diese Prüfungen ermöglichen es uns, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und Produkte gezielt zu optimieren. Kunden profitieren von Sicherungen, die auch unter wechselnden oder extremen Umgebungen zuverlässig funktionieren. Durch eigene Tests können wir flexibel auf spezielle Kundenanforderungen reagieren und so höchste Qualität und Sicherheit gewährleisten.

Sprechen Sie uns an

SIBA Labor
Qualität verlässlich geprüft

Im firmeneigenen Labor führt SIBA umfangreiche Prüfungen an Schmelzsicherungen durch, darunter Kennlinien- und Zyklenprüfungen, Erwärmungsmessungen sowie Umwelt- und Belastungstests. Ziel ist es, die Funktion und Belastbarkeit unserer Produkte unter realen Einsatzbedingungen sicherzustellen.

Das Labor spielt eine zentrale Rolle in der Vorentwicklung neuer Sicherungen. Hier können erste Muster unter praxisnahen Bedingungen getestet werden, ohne Verzögerungen im Produktionsablauf. Auch in der laufenden Qualitätssicherung ergänzt das Labor die Fertigungsprüfungen durch stichprobenbasierte Tests nach definierten Standards.

So profitieren unsere Kunden von einem hohen und gleichbleibenden Qualitätsniveau, schnellen Reaktionszeiten und der Möglichkeit, individuelle Anforderungen präzise zu validieren. Das Labor schafft die Grundlage für innovative, zuverlässige Produkte – und stärkt das Vertrauen in unsere Lösungen.

Sprechen Sie uns an

Die Energiespeicherbranche befindet sich in einem fundamentalen Wandel. Neue Zelltechnologien, steigende Netzanforderungen, zunehmende Systemgrößen und die Kopplung mit Wasserstoff verändern die technischen Rahmenbedingungen tiefgreifend. Doch eines bleibt konstant: der Bedarf an zuverlässiger, leistungsstarker und zukunftssicherer Schutztechnik.

In vier Themenblöcken zeigen wir, was den Wandel der Speichertechnologien prägt – und wie wir als Spezialist für Schmelzsicherungen darauf reagieren.

Lithium-Ionen
Die dominante Technologie – aber wie lange noch?

Lithium-Ionen-Batterien sind der heutige Standard stationärer Energiespeicherlösungen. Ob in Containerlösungen für Gewerbe, Megawatt-BESS für das Netz oder als Pufferspeicher bei PV- und Windanlagen – die Technik ist skalierbar, verfügbar und weitgehend erprobt.

Doch die Weiterentwicklung läuft auf Hochtouren:

  • Neue Zellformate (z. B. Blade, Prismatic, Pouch) setzen neue Standards für Energiedichte, Sicherheit und Packaging.
  • Second-Life-Zellen aus E-Fahrzeugen werden vermehrt für stationäre Anwendungen vorbereitet – mit all ihren Herausforderungen bei Alterung, Streuung und Sicherheitsbewertung.
  • Gleichzeitig forscht die Industrie intensiv an Festkörperbatterien, Natrium-Ionen-Systemen und anderen Alternativen – mit Blick auf Nachhaltigkeit, Verfügbarkeit und geopolitische Unabhängigkeit.
Was heißt das für uns als Hersteller von Schmelzsicherungen?

Schutztechnik muss mit diesen Entwicklungen Schritt halten – ohne sich auf eine Zellchemie zu verlassen. Denn egal ob Neu- oder Second-Life-Zelle, ob LFP oder Festkörper: Kurzschlussströme bleiben real – und das Risiko steigt mit jeder Skalierung.

Deshalb entwickeln wir bei SIBA Lösungen, die technologieübergreifend funktionieren – normgerecht, leistungsstark und modular integrierbar.

Unsere DC-Sicherungen bieten flexible Schutzkonzepte für heutige und künftige Zellgenerationen.

Sprechen Sie uns an

Wasserstoff als Langzeitspeicher
Konkurrenz oder Ergänzung zu Batterien?

Die Zukunft der Energiespeicherung wird hybrid sein – und grün.

Während Li-Ionen-Batterien ihre Stärken vor allem in der kurz- und mittelfristigen Speicherung (Sekunden bis Stunden) ausspielen, gewinnen Wasserstoffsysteme als nachhaltige Lösung für saisonale oder langfristige Speicherbedarfe zunehmend an Bedeutung. Regierungen fördern Power-to-Gas-Konzepte, Großelektrolyseure entstehen und die Rückverstromung gilt als essenzieller Baustein der Energiewende. Wasserstoff ist speicherbar, transportierbar und sektorübergreifend einsetzbar – allerdings energieintensiv in der Herstellung und verlustbehaftet in der Rückverstromung.

Die Frage ist also nicht entweder oder, sondern wie gut beide Technologien zusammenspielen. Gekoppelte Systeme schaffen neue DC-Zwischenkreise, neue Schalt- und Speicherstrukturen – immer im Dienst einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung. Auch Batteriesysteme bleiben ein unverzichtbarer Bestandteil, etwa zur Netzstabilisierung und Pufferung.

Ob Batterie, Wasserstoff oder Kombination: Sicherheit ist unverhandelbar. Und genau dafür liefern wir die passenden Lösungen.

Sprechen Sie uns an

Netzanforderungen steigen
Speicher als aktiver Netzpartner

BESS-Anlagen entwickeln sich vom passiven Speicher zum aktiven Netzpartner. 
Neben der reinen Energiepufferung übernehmen sie heute Funktionen wie:

  • Frequenzregelung (Primary/Secondary Reserve),
  • Black-Start-Fähigkeit (Schwarzstart nach Netzausfall),
  • Peak Shaving (Lastspitzenmanagement),
  • und netzdienliche Einspeisung bei Spannungseinbrüchen oder -schwankungen.

Diese neue Rolle bringt hohe Anforderungen an die Reaktionszeit, Selektivität und Verfügbarkeit – gerade auch im Fehlerfall.

Die Schutztechnik spielt hier eine Schlüsselrolle.

Denn bei transienten Fehlern, Netzrückwirkungen oder internen Defekten muss ein System gezielt – aber kontrolliert – abgeschaltet werden können, ohne andere Speicherstränge, Netzverbindungen oder Infrastruktur in Mitleidenschaft zu ziehen.

Wir bei SIBA entwickeln Schmelzsicherungen, die diese hohen Anforderungen zuverlässig erfüllen.

Mit DC-Bemessungsausschaltvermögen bis zu 260 kA bei 1500 V liefern wir die Voraussetzung, dass Speicher nicht nur mitlaufen – sondern das Netz aktiv mitgestalten können.

Sprechen Sie uns an260 kA Ausschaltvermögen

Modularität und Skalierung
Der Wandel von MWh zu GWh
Die Energiespeicherbranche skaliert in neue Größenordnungen.

Was vor wenigen Jahren noch im MWh-Maßstab geplant wurde, geht heute in Richtung GWh – mit modularen, teils containerbasierten Einheiten, hochgradiger Parallelschaltung und zentralem Lastmanagement.

Mit jeder parallelen Batterieeinheit steigt die Komplexität – und vor allem die Gefahr von hohen potenziellen Kurzschlussströmen. Ein einzelnes Rack mag 10–20 kA Fehlerstrom liefern – bei Dutzenden parallelen Einheiten sind >200 kA realistisch. Diese Werte liegen deutlich über den Mindestanforderungen vieler Normen, z. B. IEC 60269-7 mit 30 kA Mindestwert.

Wir bei SIBA haben auf diesen Trend frühzeitig reagiert.

Mit dem gezielten Upgrade unserer Schmelzsicherungen der Betriebsklassen aBat und gBat für 1500V DC auf ein Bemessungsausschaltvermögen von bis zu 260 kA, bieten wir derzeit eine der stärksten Lösungen am Markt.

Diese Sicherungen sind nicht nur ein Schutzprodukt – sie sind ein strategisches Element für skalierbare, zukunftssichere Energiespeichersysteme. Denn nur wenn Schutztechnik mithält, kann Systemarchitektur wachsen.
 

Sprechen Sie uns an260 kA Ausschaltvermögen

Experten-Tipp

10 entscheidende Faktoren bei der Sicherungsauslegung für BESS

Ob bei der Planung eines neuen Batteriespeichersystems oder der Nachrüstung bestehender Anlagen: Die Auswahl und Auslegung der richtigen Sicherung entscheidet maßgeblich über Betriebssicherheit, Anlagenverfügbarkeit und Normenkonformität. In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen die 10 wichtigsten Aspekte, die Sie bei der Sicherungsauslegung beachten sollten – kompakt, praxisnah und fundiert.

Whitepaper

10 entscheidende Faktoren bei der Sicherungs­auslegung für BESS

PDF-Dokument mit ergänzenden Tech-Sheets und Diagrammen.

Zyklische Belastung

Zyklische Belastung beschreibt das wiederholte Ein- und Ausschalten, das häufige Anfahren von Lasten oder regelmäßige Stromspitzen im Betrieb elektrischer Systeme. Diese dynamischen Belastungen wirken sich auf Sicherungen besonders dann aus, wenn sie nah an ihrer Bemessungsgrenze betrieben werden – z. B. in Anwendungen mit häufigen Lade- und Entladezyklen wie bei BESS.

Anders als bei einem einmaligen Überstromfall kann die wiederholte thermische und elektrische Beanspruchung zu Materialermüdung führen – mit Folgen für die Auslösecharakteristik, die Lebensdauer und die Zuverlässigkeit der Sicherung.

Mögliche Auswirkungen Zyklische Belastung:
  • Ermüdung des Schmelzleiters – Mikrorisse oder Materialveränderungen im Inneren
  • Veränderte Auslösezeit – Verzögerungen oder vorzeitige Auslösung möglich
  • Erwärmungseffekte – lokale Hotspots, die Alterung beschleunigen
  • Verlust der Selektivität – unkontrolliertes Auslösen mehrerer Sicherungen
  • Fehlauslösungen bei Normbelastung – besonders kritisch bei Dauerbetrieb nahe der Nennstromgrenze

Sicherungen

Umfassender Schutz mit SIBA-Sicherungen.

Qualität und Zuverlässigkeit

Wir stellen sicher, dass jede Sicherung höchsten Ansprüchen genügt.

Große Auswahl

Sicherungen für eine Vielzahl von Anwendungen.

Zertifizierungen

Einhaltung aller wichtigen nationalen und internationalen Normen und Standards

Nachhaltigkeit

Minimierung des Verbrauchs von Umweltressourcen

Recycling-Initiative

SIBA ist Gründungsmitglied der deutschen Initiative für das Recycling von Sicherungen

Sicherungen

Portfolio-Erweiterung: gBat – Sicherungen für Batteriespeicheranwendungen DC 1000V.

Unser gBat-Portfolio ist ab sofort in den Größen NH1, NH2 und NH3 für DC 1000V verfügbar. Mit bis zu 400A bieten unsere Sicherungen höchste Sicherheit und Effizienz für Batteriespeicheranwendungen.

gBat-Portfolio

2055637

2055637  Fuse-Link

Size
NH1
Dimensions
 
Rated current
63A - 200A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
gBat
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V
2055737

2055737  Fuse-Link

Size
NH2
Dimensions
 
Rated current
200A - 250A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
gBat
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V
2056837

2056837  Fuse-Link

Size
NH3
Dimensions
 
Rated current
300A - 400A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
gBat
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V

Die Besten für BESS!

Ultra Rapid Sicherungen für die Betriebsklassen aBat und gBat mit einem Abschaltvermögen von bis zu 260 kA ermöglichen die Entwicklung von Netzkomponenten mit deutlich reduziertem Investitionsaufwand.

5005438

5005438  Fuse-Link

Size
 
Dimensions
35x59
Rated current
100A - 450A
Rated voltage
DC 150 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
40kA DC 150V
5007138

5007138  Fuse-Link

Size
 
Dimensions
2x35x59
Rated current
300A - 900A
Rated voltage
DC 150 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
40kA DC 150V
5007838

5007838  Fuse-Link

Size
 
Dimensions
35x59
Rated current
35A - 600A
Rated voltage
DC 150 V
Characteristic
aR
Rated breaking capacity
25kA DC 150V
5004838

5004838  Fuse-Link

Size
 
Dimensions
17.5x41.8
Rated current
12A - 180A
Rated voltage
DC 250 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
100kA DC 250V
5015536

5015536  Fuse-Link

Size
 
Dimensions
22x58
Rated current
12A - 160A
Rated voltage
DC 250 V
Characteristic
gBat/gR
Rated breaking capacity
100kA DC 250V
5005038

5005038  Fuse-Link

Size
 
Dimensions
17.5x25.5
Rated current
12A - 180A
Rated voltage
DC 250 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
100kA DC 250V
5016236

5016236  Fuse-Link

Size
 
Dimensions
22x58
Rated current
25A - 100A
Rated voltage
DC 500 V
Characteristic
gBat/gR
Rated breaking capacity
100kA DC 500V

5026806

5026806  Fuse-Link

Size
 
Dimensions
22x65
Rated current
20A - 125A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V
5026706

5026706  Fuse-Link

Size
 
Dimensions
22x65
Rated current
20A - 125A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V
2058538

2058538  Fuse-Link

Size
NH0
Dimensions
 
Rated current
125A - 350A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V
2058521

2058521  Fuse-Link

Size
NH0
Dimensions
 
Rated current
63A - 200A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V
2055637

2055637  Fuse-Link

Size
NH1
Dimensions
 
Rated current
63A - 200A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
gBat
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V
2055737

2055737  Fuse-Link

Size
NH2
Dimensions
 
Rated current
200A - 250A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
gBat
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V
2056837

2056837  Fuse-Link

Size
NH3
Dimensions
 
Rated current
300A - 400A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
gBat
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V
9054426

9054426  Fuse-Link

Size
SQB-DC101
Dimensions
 
Rated current
63A - 400A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
200kA DC 1000V
9054526

9054526  Fuse-Link

Size
SQB-DC102
Dimensions
SM133
Rated current
400A - 630A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V
5027206

5027206  Fuse-Link

Size
 
Dimensions
27x88
Rated current
32A - 125A
Rated voltage
DC 1500 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
100kA DC 1500V
9022339

9022339  Fuse-Link

Size
SQB-DC0
Dimensions
SM142
Rated current
25A - 200A
Rated voltage
DC 1500 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
170 kA
9020339

9020339  Fuse-Link

Size
SQB-DC2
Dimensions
SM142
Rated current
125A - 500A
Rated voltage
DC 1500 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
100kA DC 1500V

9028039

9028039  Fuse-Link

Size
SQB-DC103
Dimensions
 
Rated current
700A - 1100A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V
9028139

9028139  Fuse-Link

Size
SQB-DC103
Dimensions
 
Rated current
700A - 1100A
Rated voltage
DC 1000 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
100kA DC 1000V
2024737

2024737  Fuse-Link

Size
SQB-DC153
Dimensions
 
Rated current
100A - 630A
Rated voltage
DC 1500 V
Characteristic
gBat
Rated breaking capacity
260kA DC 1500V
9044739

9044739  Fuse-Link

Size
SQB-DC153
Dimensions
 
Rated current
750A - 1400A
Rated voltage
DC 1500 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
260kA DC 1500V
9044939

9044939  Fuse-Link

Size
SQB-DC153
Dimensions
 
Rated current
750A - 1400A
Rated voltage
DC 1500 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
260kA DC 1500V
9044838

9044838  Fuse-Link

Size
SQB-DC153
Dimensions
 
Rated current
750A - 1400A
Rated voltage
DC 1500 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
260kA DC 1500V
9044527

9044527  Fuse-Link

Size
SQB-DC151
Dimensions
 
Rated current
63A - 200A
Rated voltage
DC 1500 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
100kA DC 1500V
Fuse-Link

2004537  Fuse-Link

Size
SQB1
Dimensions
 
Rated current
200A
Rated voltage
DC 1500 V
Characteristic
gBat/gR
Rated breaking capacity
100kA DC 1500V
Fuse-Link

9044539  Fuse-Link

Size
SQB-DC151
Dimensions
 
Rated current
200A - 630A
Rated voltage
DC 1500 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
260kA DC 1500V
9044639

9044639  Fuse-Link

Size
SQB-DC151
Dimensions
 
Rated current
200A - 630A
Rated voltage
DC 1500 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
260kA DC 1500V
9044927

9044927  Fuse-Link

Size
SQB-DC153
Dimensions
 
Rated current
200A - 750A
Rated voltage
DC 1500 V
Characteristic
aBat/aR
Rated breaking capacity
260kA DC 1500V

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Unsere Produkte zeichnen sich durch hohe Selektivität aus, die eine präzise und zuverlässige Absicherung Ihrer BESS-Systeme gewährleistet.

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